Army Air Corps in Deutschland

In seiner jahrzehntelangen Präsenz in Deutschland nutzte das britische Army Air Corps verschiedene Flugplätze, Kasernen und Landeplätze. Neben kleinen Flugplätzen wurden ab Ende der sechziger Jahre in einigen Kasernen auch größere freie Beton-Flächen inklusive der notwendigen Infrastruktur von den Hubschraubern des AAC als Heliport genutzt.

Aufgrund der Tatsache, dass Gütersloh der letzte britische Fliegerhorst auf deutschem Boden war und gleichzeitig die letzte britische Squadron in Deutschland beherbergte, die außerdem auch dem Army Air Corps angehörte, gleichzeitig aber über diese zahlenmäßig große Flotte nur wenig bekannt ist, war es verständlich, dass dieser Bericht mehr als überfällig ist.

Standorte

Berlin-Gatow

7 Flight, Berlin-Gatow

Mit ihren zunächst vier Sioux AH1 lag die 7 Flight für allgemeine Verbindungsaufgaben der Berlin Infantry Brigade, einer unabhängigen Einheit der BAOR und das nicht zu unterschätzende »Zeigen der britischen Flagge« ab dem Jahr 1970 in RAF Gatow. Ab Ende der 70er Jahre rüstete die Einheit auf drei Gazelle AH1 um. Im Oktober 1994 wurde die 7 Flight aufgelöst.

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Bünde-Ostkilver (Birdwood Barracks)

27 Flight

Die 27 Flight lag bis Dezember 1969 mit der Alouette AH2 in Bünde. Dann rüstete die Einheit auf den Scout AH1 um und wurde in 652 Sqn unbenannt.

652 Squadron (Teil des 2 Regiments)

Die 652 Squadron flog anfangs von Bünde mit ca. zwölf Scout AH1. Hier lag die Einheit von Oktober 1969 bis 1978 im nördlichen Bereich der Birdwood Barracks. Die Sqn verlegte regelmäßig mit einem Detachment nach Nordirland. Das HQ der Staffel sowie die Verwaltung lag zeitweise in den Tunis Barracks in Lübbecke. Zum 01.01.1983 wechselte die Staffel auf den Flugplatz Hildesheim, um Teil des 1Regiments zu werden. Danach fand keine dauerhafte AAC-Nutzung mehr statt.

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Detmold (Hobart Barracks)

655 Squadron, Detmold

Im April 1962 formierte sich die 655 Squadron in Detmold neu, sie war anfangs mit der Alouette AH2 ausgerüstet und mit allgemeinen Verbindungsaufgaben betraut. Später flog die Einheit den Scout AH1 sogar die Beaver AL1 und unterstand von 1964 bis 1969 dem 4 Division Aviation Headquarters. Als die letzten in Detmold stationierten Flächenflugzeuge wurden drei Beaver der Squadron am 15.02.1974 offiziell aus dem Dienst genommen. Zu den bis zu 14 gleichzeitig verwendeten Scout gehörten im Jahr 1975 die XR602, XT631, XT649, XV138 und XW282. Sie war damit auch zeitweise in Nordirland stationiert. Die Squadron erhielt dann den neuen Namen 659 Sqn. Die 655 Sqn stellte man schließlich im Jahr 1979 in England neu auf.

4 Regiment (654/ 660/ 661/ 662 Sqns bzw. 654/ 659/ 669 Sqns), Detmold

Am 24. Oktober 1969 wurde das 4 Division Aviation Regiment gegründet. Dazu gehörten die Staffeln 654 Aviation Squadron in Herford, 661 Aviation Squadron in Detmold und 662 Aviation Squadron in Münster. Die 662 Sqn verlegte im Jahr 1972 unter das 2 Regiment nach Münster, im Gegenzug kam die 660 Sqn nach Detmold. Am 1. Januar 1973 erhielt das 4 Division Aviation Regiment dann die neue Bezeichnung 4 Regiment Army Air Corps. Bis November 1977 änderte sich nichts, dann behielt das Regiment lediglich noch zwei Einheiten, die 661 Sqn (neu: A Squadron) in Detmold und die 658 Sqn (neu: B Squadron) in Minden. Erstere erhielt ab dem 01. Dezember 1978 die Bezeichnung 654 Sqn, letztere hieß ab da 664 Sqn.

Ab ca. 1978 wurde das 4 Regiment in Detmold mit den 654, 659 und 669 Sqns (beide ex 9 Regiment) in Detmold praktisch neu aufgestellt. Die 654 Sqn hatte anfangs zwölf Lynx AH1 im Bestand. Im Jahr 1989 war das Regiment der 4 Armoured Division in den Hammersmith Barracks, Herford, unterstellt. Die 654 und 659Sqn waren dann mit je drei Gazelle AH1 und je neun Lynx AH1/AH7 ausgerüstet, die 669 Sqn flog anfangs sechs Scout AH1 als Utility-Helicopter und sechs Gazelle AH1 für Verbindungsaufgaben für das HQ 1(BR) Corps. Nach Außerdienststellung des Scout waren es dann sechs Lynx AH1 (Utility) und sechs Gazelle AH1 (Verbindungaufgaben). Die 659 Sqn erhielt ab ca. 1993 als einzige Squadron ausschließlich die Lynx AH9. Die Eingliederung der 669sqn erfolgte Anfang der 90er Jahre ins 4Rgt, sie wurde der 4Armoured Division unterstellt. Von Dezember 1994 bis März 1995 verlegte der gesamte Verband nach Wattisham.

In Detmold lag außerdem der 71 Aircraft Workshop, er war für die gesamte Wartung der AAC-Hubschrauber in Deutschland zuständig. Der südliche Teil des Flugplatzes wird weiterhin zivil, die Hangare des AAC werden durch verschiedene Firmen genutzt.

9 Regiment (659/ 669 Squadrons), Detmold

Ab Anfang 1977 verlegte die 659 Sqn von Osnabrück nach Detmold und war bis Juni 1983 Teil des neuen 9 Regiments. Zum Verband gehörte noch die 669 Sqn, bis November 1981 flog das Regiment den Scout AH1. Die Ausrüstung änderte sich leicht, im Jahr 1983 waren z.B. drei Gazelle AH1 und neun Lynx AH1 bei der 659 Sqn im Einsatz. Im selben Jahr gingen dann beide Staffeln zum 4 Regiment am selben Standort, das 9 Regiment wurde aufgelöst.

1 Flight, Detmold

1964 enstand aus der 1 Recce Flight mit Auster AOP9 in Detmold die 1 Flight, ab 1958 flog sie Skeeter, ab 1967 Sioux AH1, ab 1968 wurde sie zusätzlich mit Scout AH1 ausgerüstet, am 01.10.1969 nannte man sie in 661 Sqn um.

18 Flight, Detmold

Im Juni 1961 erhielt die frisch aufgestellte 18 Flight als 1 Corps Headquarters Flight in Detmold die ersten der neuen Alouette AH2. Bis 1969 lag die Einheit hier, sie ging dann in der 655 Sqn am gleichen Standort auf.

© Günter Grondstein XR378 Alouette AH2 18 Flt, Düsseldorf (1963)

© Günter Grondstein XR378 Alouette AH2 18 Flt, Düsseldorf (1963) Zwei zur Erprobung gekauften Alouette AH2 folgten nur 15 weitere Hubschrauber des Muster, alle wurden hauptsächlich zu Beobachtungs- und Aufklärungsmissionen eingesetzt. Die XR378 wurde, wie einige andere Alouette auch, zuerst mit falschem Kennzeichen (XJ378) ausgeliefert, was schnell korrigiert wurde.

22 Flight, Detmold

Auch die 22 Flight operierte von Detmold aus und zwar von 1960 bis 1962. Dann wurde sie aufgelöst.

Besucher in Detmold:
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Gütersloh (Princess Royal Barracks)

1 Regiment (651/ 652/ 661 Squadrons), Gütersloh

Das Regiment wurde im Januar 1983 in Hildesheim mit den drei Squadrons ins Leben gerufen, erst im Juni 1993 verlegte 1 Rgt AAC nach Gütersloh. Der Verband war bis zum Jahr 2000 auch mit Gazelle AH1 ausgerüstet, danach lediglich noch mit Lynx. Die Panzerabwehraufgabe mit TOW-Raketen büsste das Regiment im Jahr 2002 ein.

651 Squadron

Die Einheit flog zunächst mit Scout AH1 in Hildesheim, später Lynx AH1, danach AH7, später auch Gazelle AH1, ab Juni 1993 war die Einheit in Gütersloh stationiert (mit 12 Helis). Die 651 Sqn verließ zum 31.März 2000 das 1 Regiment und verlegte nach Dishforth, um später auf den neuen Apache AH1 umzurüsten.

652 Squadron

Die Squadron war Teil des 2 Rgt mit Scout AH1, von 1978-83 in Bünde stationiert, danach in Hildesheim, später flog sie Gazelle AH1 und Lynx AH1, danach auch AH7 (insgesamt 12 Helis). Seit Juni 1993 liegt die Einheit in Gütersloh, ab dem Jahr 2000 war sie nur noch mit vier Lynx AH7 ausgerüstet, ab 2003 mit vier später mit acht Lynx AH9. Diese Version wurde später wieder abgegeben, ab Ende November 2012 gehörte dann die Lynx AH9A zum Bestand.

661 Squadron

Die Squadron war ab 01.10.69 an mit Sioux AH1 und Scout AH1 ausgestattet und gehörte zum 4 Rgt. in Detmold, lag aber in Herford. Am 01.12.77 verlegte sie nach Detmold und wurde in 654 Sqn umbenannt. Die 661 Sqn stellte man in Hildesheim neu auf. Die Squadron flog die Gazelle AH1 und Lynx AH1 (später AH7). Im Juni 1993 zog es die Staffel mit ihren zwölf Hubschraubern von Hildesheim nach Gütersloh. Ab dem Jahr 2000 gehörten lediglich noch vier Lynx AH7, ab 2003 vier AH9, später acht Lynx AH9 zur Einheit. Diese wurden wieder gegen AH7 getauscht, die ersten AH9A kamen Ende November/Anfang Dezember 2012 zur Staffel.

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Herford (Harewood Barracks)

654 Squadron

Die 654 Sqn lag ab Oktober 1969 mitten in der Herforder Stadt als Teil der 14/20 Kings Husars in den Harewood Barracks. Die A Flight flog den Westland Scout AH1, die B Flight war in der Observation Role mit sechs Sioux AH1 ausgerüstet. Die Sioux der Squadron waren die letzten Hubschrauber des Typs in der gesamten BAOR! Ab 1977 rüstete man die Einheit auf die Gazelle AH1 um. Ende 1977 verlegte die Staffel nach Soest, die Hubschrauber und Besatzungen wurden als Teil des 3 Regiments von der 663 Sqn übernommen.

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Hildesheim (Tofrek Barracks)

654 Squadron, Hildesheim

Die 654 Sqn lag von November 1963 bis 01.10.1969 in Hildesheim, dann verlegte sie mit ihren Sioux AH1 nach Herford.

1 Regiment (No651/ 652/ 661 Squadrons), Hildesheim

Ab dem 01.04.1978 lag das neu aufgestellte 1 Regiment mit seinen zwei Squadrons in Hildesheim und war der 1 Armoured Division in Verden unterstellt. Hauptaufgabe war die Panzerabwehr und -bekämpfung im Raum südliches Niedersachsen. Zunächst bestand das Regiment aus den Squadrons 651 und 661 mit je sechs Gazelle AH1 und sechs Lynx AH1. Anfang 1983 kam die 652 Sqn dazu und das Regiment wurde umstrukturiert. Die 651 Sqn und 652 Sqn flogen je neun TOW-bestückte Lynx AH1 (später AH7) und je drei Gazelle AH1. Nur die 661 Sqn war mit zwölf Gazelle AH1 eine reine Beobachtungs- und Verbindungsstaffel. Im Juni 1993 erfolgte die Verlegung nach Gütersloh. Danach wurde der Flugplatz Hildesheim als AAC-Basis geschlossen, wird aber von der zivilen Luftfahrt weiter angeflogen.

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Minden-Minderheide (St. George’s Barracks)

658 Squadron

Mit ihren Sioux AH1 lag die Sqn vom 24.10.1969 bis 01.04.1978 in Minden, ab Ende 1976 rüstete sie auf Gazelle AH1 um, es folgte eine Umbenennung in 664 Sqn.

664 Squadron

Ab 01.04.1978 lag die aus der 658 Sqn entstandene Staffel mit zehn Gazelle AH1 in Minden, ab Januar 1983 agierte sie unabhängig als Corps Support Squadron des 1 British Corps GHQ in Bielefeld in der Verbindungs- und Beobachtungsrolle und die Sollstärke erhöhte sich im Laufe der achtziger Jahre um zwei Hubschrauber. Zu den verwendeten Gazelle AH1 zählten die XW904, XW913, XX416, XX432, XX438, XZ294, XZ300, XZ301, XZ304, XZ309, XZ311 und ZA773. Im April 1992 kam die Verlegung nach Dishforth, der Heliport und die Kaserne wurden geschlossen.

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Münster-Loddenheide (Waterloo Barracks)

662 Squadron (Teil des 2 Regiments), Münster

Die 662 Sqn wurde am 24.09.1969 in Münster aus der 23 Flight gebildet und flog bis zum 01.01.1982 als eine von nur zwei Squadrons der 2 Division Aviation (ab 30.12.1976 2 Regiment) vom östlichen Teil der Waterloo Barracks aus. Zunächst war sie mit sechs Scout AH1 und sechs Sioux AH1 (bis 01.10.1976) ausgestattet. Ab 1977 wurde der Sioux durch die Gazelle AH1 ersetzt, ab 1980 der Scout durch Lynx AH1. Im Januar 1982 verlegte die Einheit nach Soest und wurde in das 3 Regiment integriert.

Besucher in Münster:
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Osnabrück (Quebec Barracks)

659 Squadron (Teil des 2 Regiments), Osnabrück

Vom 01.10.1969 bis 30.12.1976 lag die 659 Sqn in Osnabrück und zwar mit sechs Sioux und vier Scout AH1. Die Squadron war dem 2 Division Aviation in Hildesheim unterstellt. Ab Mitte des Jahres 1976 verlegte die 659 Sqn zum Standort Detmold als Teil des 9 Regiments. Die Quebec Barracks wurden danach nicht mehr vom AAC genutzt.

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Soest/Bad Sassendorf

3 Regiment (653/ 660/ 662/ 663 Squadrons)

Von 01.04.1978 bis zum Sommer 1994 war das der 3 Armoured Division in Soest unterstellte 3 Regiment mit den Squadrons 653,  662 (ab 1982, ex 2 Regiment) und 663 (Umbenennung der 660 Sqn ab 01.04.1978) in Soest/Bad Sassendorf stationiert. Die Briten nutzten die Kasernen und den Flugplatz, welche zuvor von 1953 bis 71 von der Royal Canadian Army verwendet worden waren.

Hauptaufgabe des Regiments war die Panzerbeobachtung, -abwehr und – bekämpfung im östichen Nordrhein-Westfalen/nördlichen Hessen mit jeweils acht Lynx AH1/ AH7 (Scout AH1 bis Anfang der 80er Jahre) und vier Gazelle AH1 pro Squadron. Die Zusammenstellung war damit anders als beim 1 und 4 Regiment. Die Verwaltung des Regiments und die Soldaten-Unterbringung war gleichzeitig in den Salamanca Barracks in Soest untergebracht. Im Zeitraum vom 09.06.1994 bis 23.08.1994 verlegte der Verband nach Wattisham, der Flugplatz wird heute zivil weiter genutzt.

Als neue Einheit kam 1971 die 660 Sqn nach Soest, sie flog den Sioux AH1 und den Scout AH1 und bekam im Jahr 1974 als erste AAC-Einheit in Deutschland die Gazelle AH1 als Ersatz für den Sioux. Die Squadron war anfangs dem 4 Rgt unterstellt, wurde dann am 1. April 1978 in 663Sqn umbenannt und war von da an Teil des 3Rgt.

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Soltau (Bournemouth Barracks)

9 Flight, Soltau

Die 9 Flight lag mit Sioux AH1 und Alouette II einige Zeit in Soltau, mindestens um das Jahr 1968 herum. Die Einheit unterstützte die 7 Armoured Brigade.

657 Squadron, Soltau

Mit sechs Sioux AH1 und sechs Scout AH1 war die 657 Sqn von Oktober 1969 bis zum 01.04.1978 in den Soltauer Bournemouth Barracks stationiert. Die Sioux Flight lag wenigstens von 1976-78 als Teil der 16/5th Lancers in Wolfenbüttel. Im Jahr 1978 nannte man die Einheit in 661 Sqn um. Eine Verlegung nach Hildesheim folgte, die Nutzung des kleinen Soltauer Heliports in der Kaserne durch das Army Air Corps wurde eingestellt.

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Verden (Caithness Barracks)

9 Flight, Verden

Die 9 Flight operierte ab ca. 1968 von Verden aus, als Muster wurden Scout AH1 und Alouette AH2 eingesetzt. Vermutlich wurde die Einheit von einer anderen Flight oder Squadron aufgenommen.

26 Flight, Verden

Von wenigstens Juli 1968 bis 1969 lag die 26 Flight mit Scout AH1 und Alouette AH2 in Verden. Dann wurde die Flight in 651 Sqn umbenannt bzw. ging in ihr auf.

651 Squadron, Verden

Die 651 Sqn flog zunächst vom 01.01.1973 bis 01.04.1978 mit acht Sioux AH1 und vier Westland Scout AH1 in Verden, dann verlegte man sie nach Hildesheim, als Teil des neuen 1 Regiments. Das Army Air Corps beendete damit die fliegerische Nutzung der Kaserne.

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Wildenrath/Brüggen

31 Flight/ RASC und 131 Flight, Wildenrath

Am 16.11.1964 formierte sich die Einheit in RAF Wildenrath aus der 12 Independent Liasion Flight als 31 Flight neu. Eine erneute Namensänderung kam am 15.07.1965 – in 131 Flight. Die Einheit fungierte als RASC Theatre Flight. Die 131 Flight wurde am 1. Juni 1971 in 669 Sqn umbenannt.

669 Squadron

Aufgestellt wurde die 669 Sqn am 01.06.1971 mit sechs Beaver AL1 und vier Scout AH1 in Wildenrath (sie entstand aus der 131 Av Flt). Die Einheit untersützte das HQ in Rheindahlen direkt. Am 01.09.1976 nannte man sie in 12 Flight um.

© Günter Grondstein XV273 Beaver AL1 669 Sqn Detmold (19.07.1975) Der Vorgänger der 12 Flight in Wildenrath war die 669 Sqn, die eine gemischte Flotte von Scout AH1 und Beaver AL1 betrieb. Das Hauptquartier der britischen Streitkräfte in Rheindahlen hatte so jederzeit eigene Verbindungsmaschinen zur Verfügung.

© Günter Grondstein XV273 Beaver AL1 669 Sqn Detmold (19.07.1975) Der Vorgänger der 12 Flight in Wildenrath war die 669 Sqn, die eine gemischte Flotte von Scout AH1 und Beaver AL1 betrieb. Das Hauptquartier der britischen Streitkräfte in Rheindahlen hatte so jederzeit eigene Verbindungsmaschinen zur Verfügung.

12 Flight

Entstanden ist diese Flight aus der Umbenennung der 1912 Light Liasion Flight RAF, diese lag im Jahr 1953 kurzzeitig in Bückeburg. Ein Jahr später kam die Verlegung nach Wildenrath, vier Jahre später erhielt sie die neue Bezeichnung 12 Flight und fungierte als BAOR Headquarters Flight. Ab dem 16.11.1964 wurde sie als 31 Flight RASC bezeichnet. Die Flight entstand um das Jahr 1970 herum neu und lag anfangs in Lybien, ab dem 01.09.1976 war sie mit fünf, später mit vier Gazelle AH1 in RAF Wildenrath stationiert. Im Oktober 1992 verlegte die Flight schließlich nach Brüggen in die Javelin Barracks. Im Rahmen der Reduzierungen der Army in Deutschland löste man die Flight am 31.03.2009 auf.

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Vielen Dank

Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die uns bei der Erstellung dieses Beitrags unterstützt haben: Günter Grondstein, Christian Hölscher, Axel Saal, Peter van Weenen, Simon Wallwork, Peter Hartmann, torstenn, Markus Remfert, Guido Merz, Mike Elbracht, Andreas Brinkmann, Andechs, Erich Westersötebier, HaPe Merschbrock, Sebastian Kreutzkamp

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Halli,

    Toller Bericht. Da steckte für mich ganz viel Neues drin. Tolle Fotos ebenso.

    Gruß aus Bavaria

  2. Ein Hoffentlich ‚Gutes Neues Jahr‘, obwohl es bes…….. (10.01.2015) begonnen hat!
    Eure website ist sensationell, da ich sehr viele AAC slides habe würden mich die dazugehörigen Regt , Sqn, flt interessieren.
    Mfg
    AJK

    • Vielen Dank! Vielleicht ist ja bei Ihrem Bildmaterial etwas dabei, um diesen Beitrag zu ergänzen. Sofern der Ort der Aufnahme und/oder das Aufnahmedatum vorliegen lassen sich die Hubschrauber so oft zuordnen. Nur gelegentlich wurden Regimentsabzeichen angebracht – noch seltener die Staffelabzeichen.

      Wenn Sie Scans von den Slides haben, lassen Sie uns diese gerne zukommen. Wir freuen uns darüber!

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